Auf den spannenden erstlings Roman des jungen deutschen Autors Andreas Wilhelm bin ich durch Zufall gestoßen. Als ich eines Tages ganz ungeplant durch ein Buchladen so stöberte viel mir das Buch in die Hände und ich las den Text auf dem Buchrücken. Dieser erinnerte mich sofort an die Bücher von Dan Brown, besonders Sakrileg, welches ich damals gerade gelesen hatte. Und so entschied ich mich dazu das Buch mitzunehmen. Eine Entscheidung die ich nicht bereut habe.
Die Vergleiche mit Dan Brown sind zwar nicht vom Tisch zu wischen, allerdings ist es dem Autor gelungen eine ganz Eigenständige Geschichte zu verfassen, die Stellenweise sicherlich von Dan Brown beeinflusst wurde.
PROJEKT BABYLON
von Andreas Wilhelm
444 Seiten
erschienen 2005
Eine Höhle in Südfrankreich gibt den Forschern Rätsel auf. Übersät mit eigenartigen Schriftzeichen aus vielen Weltkulturen. Und im inneren ein seltsames blaues Leuchten.
Im Auftrag der UN machen sich ein französischer Archäologe, ein englischer Historiker und eine deutsche Sprachwissenschaftlerin auf die Rätsel zu lösen. Und begeben sich dabei unfreiwillig ein Gefahr.
Mit Projekt Babylon begann Andreas Wilhelm die Projekt Trilogie. Es folgten die Folge Bände Projekt Sakkara & Projekt Atlantis.
Man merkt beim lesen an manchen Stellen schon das das Buch ein Erstlingswerk ist, und zwar ein ambitioniertes. Und ein gelungenes. Trotz kleiner schwächen ist es dem Autor gelungen eine für den Leser spannende Geschichte zu schreiben die mich in den Bann gezogen hat.
Das aus dem Buch am Ende eine Trilogie wird erfuhr ich erst nach dem erscheinen des zweiten Bandes, da das Ende des ersten Buches kein wirklich offenes ist. Es bleiben zwar einige wenige Fragen offen, die, für mich, offensichtlichsten wurden aber beantwortet.
Es ist Andreas Wilhelm gelungen ein spannendes und unterhaltsames Buch zu schreiben das einen auf viele weitere spannende Bücher hoffen lässt.
So 4 von 5 verdienten Sternen!
Dienstag, 12. Juni 2012
Montag, 4. Juni 2012
Mein Amerika von Bill Bryson
Genau genommen ist "Mein Amerika" des amerikanischen Sachbuchautors Bill Bryson nichts weiter als eine unvollständige Biografie. Bryson erzählt über seine schöne und lustige Kindheit in der amerikanischen Kleinstadt Des Moines. Erstaunlich ist dabei an wie viele Kleinigkeiten und Begebenheiten sich der Autor auch nach so vielen Jahren noch erinnert. Lesenswert wird dieses Buch durch die sehr humorvolle Art wie Bryson die Erlebnisse aus seiner Kindheit erzählt.
Bill Bryson
MEIN AMERIKA
344 SEITEN
Erscheinungsjahr 2007
Bill Brysons Kindheitsjahre waren die 50er Jahre. Und man wird beim lesen schon etwas demütig nicht dabei gewesen sein zu können.
Ihm gelingt es auch jüngeren Lesern das Lebensgefühl der 1950er Jahre näher zu bringen.
Mit seinem Humor gelingt es ihm das das Lesen des Buches Spass macht, sogar unterhaltsam ist. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise in die USA der 1950er Jahre. Man erlebt das Leben einer nicht immer ganz typischen amerikanischen Familie in einer typischen amerikanischen Kleinstadt der 50er Jahre. Beeindruckend sind dabei die Details an die sich der Autor noch erinnert. Und das nach 50 Jahren.
Er beschreibt wie verspielt in locker Kinder in den 50er Jahren noch sein konnten und macht ein schon ein bisschen neidisch. Es ist unglaublich wie langsam der Alltag doch sein kann und noch erstaunlicher ist wie sehr sich doch das Leben beschleunigt hat.
So ist beschreibt "Mein Amerika" auch einen Alltag aus einer längst vergessenen Zeit und dokumenteirt zugleich dessen Ende.
Bill Bryson ist es gelungen den Aufbruch und das hineinwachsen eines Staates in seine Rolle mit dem erwachsenen werden eines normalen Kindes zu verknüpfen und beide Geschichten amüsant in eine Geschichte zu verpacken.
verdiente 5 von 5 Sterne
Bill Bryson
MEIN AMERIKA
344 SEITEN
Erscheinungsjahr 2007
Bill Brysons Kindheitsjahre waren die 50er Jahre. Und man wird beim lesen schon etwas demütig nicht dabei gewesen sein zu können.
Ihm gelingt es auch jüngeren Lesern das Lebensgefühl der 1950er Jahre näher zu bringen.
Mit seinem Humor gelingt es ihm das das Lesen des Buches Spass macht, sogar unterhaltsam ist. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise in die USA der 1950er Jahre. Man erlebt das Leben einer nicht immer ganz typischen amerikanischen Familie in einer typischen amerikanischen Kleinstadt der 50er Jahre. Beeindruckend sind dabei die Details an die sich der Autor noch erinnert. Und das nach 50 Jahren.
Er beschreibt wie verspielt in locker Kinder in den 50er Jahren noch sein konnten und macht ein schon ein bisschen neidisch. Es ist unglaublich wie langsam der Alltag doch sein kann und noch erstaunlicher ist wie sehr sich doch das Leben beschleunigt hat.
So ist beschreibt "Mein Amerika" auch einen Alltag aus einer längst vergessenen Zeit und dokumenteirt zugleich dessen Ende.
Bill Bryson ist es gelungen den Aufbruch und das hineinwachsen eines Staates in seine Rolle mit dem erwachsenen werden eines normalen Kindes zu verknüpfen und beide Geschichten amüsant in eine Geschichte zu verpacken.
verdiente 5 von 5 Sterne
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